Urlaub in Südfrankreich

Nizza- Südfrankreich, © Borodaev | Dreamstime.com

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Südfrankreich – wo Gallien am schönsten ist

Südfrankreich zählt zu den ältesten Kulturlandschaften Europas, das Gebiet zwischen der Porte du Soleil bei Lyon im Norden, Französische Seealpen im Osten, den Pyrenäen im Südwesten und dem Mittelmeer im Süden umfasst die Landschaften der Provence, des Languedoc-Roussillon und des Midi. Mit der Côte d’Azur, die sich von Monaco im Osten bis nach Marseille im Westen hinzieht, besitzt Südfrankreich eine Perlenkette berühmtester Urlaubsorte wie Nizza, St.-Tropez und Toulon, die nicht nur vom internationalen Jet-Set, sondern auch von Normalbürgern mit Vorliebe besucht werden, wenn sie nicht durch das Preisniveau und die Touristenscharen abgeschreckt werden. Wer stundenlange Staus und übertriebene Preise meiden will, sollte die Côte d’Azur außerhalb der Sommermonate besuchen, wo sie nicht weniger schön ist.

Auch im Landesinneren gibt es weltberühmte Städte und Dörfer zu sehen, die größtenteils auf Gründungen aus der Römerzeit zurückgehen. Allen voran ist hier Aix-en-Provence mit seinem berühmten Cours Mirabeau zu nennen, gefolgt von Arles mit seiner gut erhaltenen römischen Arena, Orange mit dem heute noch für Festspiele genutzten römischen Theater und natürlich Avignon, dessen Papstpalast, Stadtmauer und Brücke Weltruhm besitzen. Dazu kommen berühmte Dörfer, wie Chateauneuf-du-Pape nördlich von Avignon, das als eines der berühmtesten Weindörfer der Welt gilt, oder das als schönstes Dorf Frankreichs ausgezeichnete Gordes mit der berühmten Abtei von Senanque. Sie alle liegen eingebettet in die teils kargen, teils üppigen Landschaften Var und Vaucluse, deren Grenzen Französische Seealpen und Rhone bilden und die besonders Anfang Juli einen Besuch wert sind, wenn die Lavendelfelder blühen, die allein die weite Anreise lohnen.

Westlich der Rhone-Mündung schließt sich die Camargue an, die für ihre weißen Pferde und schwarzen Stiere bekannt ist, weiter nördlich das Gard mit seinen alten Städten Nimes, Uzès und Arlès, und im Westen das Herault am Canal du Midi im Languedoc-Roussillon. Hier im Gard und im Herault ist die Landschaft lieblicher als im Var und Vaucluse und stark vom Weinbau geprägt. Für Urlauber bieten sich am Golfe du Lion und an der sich westlich anschließenden Cote Vermeil mit der alten Römerstadt Narbonne ebenso viele Möglichkeiten für den Wassersport wie an der Côte d’Azur, nur zu wesentlich günstigeren Preisen.

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